Atementspannung
Eine langsame, tiefe und gezielte Atmung, führt im Körper zu einem entspannten Zustand. Das sogenannte parasympathische Nervensystem, das für Ruhe, Regeneration und Entspannung zuständig ist, übernimmt die Regie, während alles andere abschaltet.
Übung „Federn- Abschütteln“: Nehmen sie eine stabile Standstellung ein. Fangen sie an, leicht von den Fußgelenken aus zu wippen und zu federn. Lassen sie ihre Arme und Schultern locker hängen, entspannen sie Mund und Kiefer. Schütteln sie mit der Ausatmung alle Verspannungen ab.
Progressive Muskelrelaxation (PMR)
Die progressive Muskelentspannung hat zum Ziel eine tiefere Entspannung der gesamten Muskulatur zu erreichen. Mit diesem Verfahren soll mit Hilfe einer bewussten Anspannung von Muskelpartien, eine deutlich wahrgenommene Entspannung folgt. Hierzu werden in der Übung die einzelnen Muskelgruppen unter Anleitung gezielt angespannt, die Spannung wird kurz “gehalten”, um dann den Muskel bewusst “loszulassen”, ihn zu entspannen.
Meditation
Regelmäßige Meditation wirkt beruhigend und wird in der westlichen Medizin als Entspannungstechnik empfohlen. Der Herzschlag wird verlangsamt, die Atmung vertieft, Muskelspannungen reduziert. Meditative Zustände erleben wir oft, ohne uns dessen bewusst zu sein, zum Beispiel beim Lesen eines spannenden Buches, beim Anblick eines Sonnenuntergangs, während eines Spaziergangs am Meer oder bei der Gartenarbeit. Es herrscht Ruhe in der Gedanken- und Gefühlswelt, als hätten sich alle Grenzen und Widerstände in uns aufgelöst.
Yoga
Yoga ist eine philosophische Lehre, dich sich über Jahrtausende in Indien entwickelt hat. Sie enthält Übungen und Anweisungen für ein gesundes Leben: Körperübungen (Asanas), Atemübungen (Pranayamas), Entspannungsübungen (Savasanas), Meditation (Dhyana) und Anweisungen für eine gesunde Ernährung (vegetarisch) und eine positive Lebenseinstellung (Vedanta).
Übung „Engel“: Legen Sie sich flach auf den Rücken, die Beine leicht auseinander, die Arme (wie Flügel) vom Körper weggestreckt. Die Hände sind etwa 40 Zentimeter vom Körper entfernt. Den Körper nun langsam völlig entspannen; zuerst die Füße, dann Unterschenkel, Knie, Oberschenkel, Hüfte, Hände, Unterarme, Oberarme, Schultern, zuletzt den Hals und das Gesicht.
Stellen Sie sich nun vor, wie Sie bei jedem Ausatmen schwerer werden, allmählich in der Erde versinken. Fühlen Sie nun, wie Sie bei jedem Einatmen leichter werden, vom Boden abheben. Nach einigen Minuten Arme und Füße bewegen, langsam zurückkehren.


